Vorschau

7.8. Vernissage der Klanginstallation subversiv in Halle/Westfalen
2.9. Zuhören-Workshop zur Ausstellung blind spot, Künstlerhaus Dortmund
2.9. Performance mit Anja Erdmann, Mex, Dortmund
10.9. Vernissage der Klanginstallation subversiv bei der Staff-Stiftung, Lemgo
9.-12.11. Freedom of Movement – Soundworkshop, Pravo Ljudski Filme Festival, Sarajevo

Vernissage der Klanginstallation subversiv in Halle/Westfalen

subversiv
Klanginstallationen in der Gartenstr. 6, Halle/Westfalen
7.8. bis 4.9. 2017
Eröffnung in Halle/Westfalen: Montag, 7.8. 17 Uhr

Ab Montag, den 7.8. um 17 Uhr wird die Klanginstallation subversiv in der Gartenstr. 6 in Halle/Westfalen zu hören sein.

Eine kleine Seitenstraße, eine Hecke. Klänge wehen durch die Luft, mal kaum hörbar, so dass sie das Ohr an die Hecke locken, dann wieder nehmen sie den ganzen Raum ein.

Das Cooperativa Ensemble realisiert 2017 an 3 Orten der OWL-Region Klanginstallationen im öffentlichen Raum. Deutlich unterschiedliche Orte werden über mehrere Wochen klanglich subtil verändert, um Passanten zu neuen Erfahrungen auf ihren alltäglichen Wegen zu inspirieren.

Klanginstallationen bieten die Möglichkeit über einen längeren Zeitraum Orte subtil zu verändern, so dass diese von den Menschen neu wahrgenommen werden können.

Künstlerisch haben sie besondere Qualitäten: Kunst wird öffentlich gemacht und ist jedermann zugänglich. Die Klang-Intervention wird zudem in einem sich ändernden akustischen Umfeld immer wieder anders erlebt: mal regnet es, mal gibt es starken Verkehrslärm, mal ist es still.

Die Mitglieder des Cooperativa Ensembles haben nach einer Konzeption von Willem Schulz Materialien für die Installationen eingespielt. Die Komposition für 6 Lautsprecher erstellte Marcus Beuter.

Das Konzept basiert auf unterschiedlichen Assoziationen, wie Düfte, Schwärme, Winde, aber auch Unbekannte Sprachen oder Punkte und Linien sind Themen.

Das Ensemble verfügt über ein breites musikalisches Spektrum: diverse Instrumente, Gesang, Text und Elektronik bringen Klänge verschiedenster Art ein.

Die Besetzung im Einzelnen:
Edith Murasova – Stimme
Anke Züllich-Lisken – Stimme, Geige
Heidemarie Bhatti-Küppers – Text
Reinhold Westerheide – Gitarre
Stefan Kallmer – Klarinette
Willem Schulz – Cello
Gerd Lisken – Klavier
Angelika Höger – Kinetische Klangkunst
Peter Schwieger – Synthesizer, Electronics, Toys
Marcus Beuter – Laptop, Field Recordings

Soundwalk zum World Listening Day

Am Dienstag, den 18.7. lade ich zu einem Soundwalk in Bielefeld ein.
Hörend und schweigend durch die Stadt gehen, die Klangkulisse der Umgebung als Konzert erleben.

Der 18.7. ist der internationale World Listening Day. In diesem Jahr steht er unter dem Motto „Listening to the Ground“ und ist Pauline Oliveros gewidmet.

Der Soundwalk beginnt um 19 Uhr vor dem Bunker Ulmenwall und wird etwa eineinhalb Stunden dauern.
Ich freue mich auf einen Austausch über das Erlebte im Anschluß.
Die Teilnahme ist kostenfrei, um eine Spende wird gebeten.
Bitte auf wettergemäße Kleidung achten.

Jour fixe zur Klanginstallation subversiv

Das Cooperativa Ensemble realisiert in 2017 an 3 Orten der OWL-Region Klanginstallationen im öffentlichen Raum. Deutlich unterschiedliche Orte werden über mehrere Wochen klanglich subtil verändert, um Passanten zu neuen Erfahrungen auf ihren alltäglichen Wegen zu inspirieren.

Klanginstallationen bieten die Möglichkeit über einen längeren Zeitraum Orte zu verändern, so dass diese von den Menschen neu wahrgenommen werden können.
Sie haben künstlerisch besondere Qualitäten: Kunst wird öffentlich gemacht und ist jedermann zugänglich. Die Klang-Intervention wird in einem sich ändernden akustischen Umfeld immer wieder anders erlebt: mal regnet es, mal gibt es heftigen Verkehrslärm, mal ist es still.

Die Mitglieder des Cooperativa Ensembles haben nach einer Konzeption von Willem Schulz Materialien für die Installationen eingespielt. Die Komposition für 6 Lautsprecher erstellt Marcus Beuter.
Das Konzept basiert auf unterschiedlichen Assoziationen: Düfte, Schwärme, Regen, aber auch Chaos oder Punkte und Linien sind Themen.
Das Ensemble verfügt über ein breites musikalisches Spektrum: diverse Instrumente, Gesang, Text und Elektronik bringen Klänge verschiedenster Art ein.

Die Besetzung im Einzelnen:
Edith Murasova – Stimme
Anke Züllich-Lisken – Stimme, Geige
Heidemarie Bhatti-Küppers – Text
Reinhold Westerheide – Gitarre
Stefan Kallmer – Klarinette
Willem Schulz – Cello
Gerd Lisken – Klavier
Angelika Höger – Kinetische Klangkunst
Peter Schwieger – Synthesizer, Electronics, Toys
Marcus Beuter – Laptop, Field Recordings

Im Jour fixe werden Klanginstallationen im Allgemeinen, das hier entwickelte Konzept sowie die geplanten Orte vorgestellt.
Referent: Marcus Beuter

Der Jour fixe findet am Montag, den 3.7. um 20 Uhr in der Capella hospitalis statt. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.
Teutoburger Str. 50, 33604 Bielefeld

Don Quijote

Mit namhaften Schauspielern und Künstlern aus Wuppertal und der Region realisiert Robert Sturm 2017 eine Neuinszenierung von Miguel de Cervantes´ DON QUIJOTE DE LA MANCHA.

Miguel de Cervantes’ Geschichte über den „Ritter von der traurigen Gestalt“ gehört zu den größten und berühmtesten Werken der Weltliteratur. Dieser Roman ist vieles: Er ist lustig und traurig in einem, er ist eine derbe Kritik an den damals herrschenden gesellschaftlichen Zuständen in Spanien, und zugleich ist er ein großer Spaß, der aus einer wunderschönen Sprache gemacht ist.

Jedes Kind kennt zumindest eine der zahlreichen Episoden um den „Ritter von der traurigen Gestalt“; der „Kampf gegen Windmühlen“ ist zum Sprichwort geworden. Begleitet von seinem „Knappen“ Sancho Pansa macht sich Don Quijote auf die Reise, um Gutes zu tun und seine Ideale zu leben. Dabei besteht er Abenteuer, wo es nichts zu bestehen gibt. Er hält Windmühlen für Giganten, Hammelherden für feindliche Armeen, Herbergen für Schlösser und ein einfaches Bauernmädchen für seine vornehme Herrin. Don Quijote ist ein Idealist, welcher mit der Realität in Konflikt gerät und schließlich daran scheitert.

Marcus Beuter: Klanggestaltung

11.| 14.| 16.| 17.| 25.| 26.| 30. Mai und
3.| 4.| 5. Juni 2017 jeweils 19.30 Uhr
RIEDEL Communications, Halle V, Wuppertal
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forgotten beim Sound of Memory Symposium

Vom 22. bis 24. April findet an der University of Kent in England das Sound of Memory Symposium statt.
Das Hörstück forgotten wird dort aufgeführt.

forgotten ist ein Stück über eine im Krieg vollkommen zerstörte Stadt im Südkaukasus.
Krieg ist für jede Gesellschaft eine Ausnahmesituation. Er erzeugt kollektive Traumata und die Menschen, die ihn erleben, müssen individuell mit den Auswirkungen zurecht kommen.
Krieg ist immer präsent, es herrscht immer Krieg.
In Ländern wie dem unsrigen, auf dessen Boden zur Zeit kein Krieg herrscht, sind wir es gewohnt, dass einzelne Kriege in den Nachrichten auftauchen und wieder verschwinden, ohne dass es einen direkten Einfluss auf denjenigen hat, der die Nachrichten verfolgt.
Viele Kriege wurden vergessen, verloren wir aus unserem Fokus.

forgotten ist über einen dieser Orte, an dem bis heute kein Frieden herrscht, an dem ein vergessener Krieg stattfand.
Das Stück handelt von einem einzelnen Tag, an dem ich mit einem französischen Künstler versuchte zu der ehemaligen Stadt zu gelangen, die in einer Pufferzone zwischen den Kriegsparteien im Niemandsland liegt. Es handelt von dem langen Weg dorthin und schließlich der überraschenden Begegnung mit Schäfern als ich alleine in der geschliffenen Stadt unterwegs war.
Das Stück handelt von einer vergessenen Stadt, einem vergessenen Krieg, von vergessenem Leid.

Es kann hier nachgehört werden.

} JUST { und freie Improvisation

Am Mittwoch, den 29.3. findet in der Cia Mungunzá in São Paulo ein Abend mit zwei Performances statt.

} JUST {
Hommage à déconstruction

Ein Tanz in Stille.
Zu einer Musik, die nur die Tänzerin hören kann.
Improvisierte Musik inspiriert von den Bewegungen der Tänzerin.
Ein Konzert ohne Bewegungen.
Für einen Tanz, der gerade aufgeführt wurde.

Tanz: Maristela Estrela
Musik: Marcus Beuter
Produktion: Agnes Lundgren und Marcus Beuter

Im Anschluss findet eine freie Improvisation mit den Tänzerinnen von Núcleo Cinematográfico de Dança und Musikern des Labels Al Revés statt.

Die Grenzen zwischen Bewegung und Klang, Körper und Geräusch werden fließend. Der Raum zum Spielplatz. Tänzerinnen mit Kontaktmikrofonen, der Herzschlag des Musikers als Rhythmus, die Wände als Membran.

Tanz: Maristela Estrela, Mariana Sucupira
Musik: Bruno Hiss, Alexandre Marino, Marcus Beuter

In Dark Trees Saida #1

Am Sonntag, den 26.3. findet eine Preview des neuen Stücks In Dark Trees in Espirito Santo do Pinhal, São Paulo statt. Es handelt sich dabei um eine Zusammenarbeit mit der Tanzcompagnie Núcleo Cinematográfico de Dança.

Gehe hinaus. Höre dem Äußeren zu. Du musst in diesen dichten und fast lichtlosen Raum gehen, um gemeinsam schlendern zu können. Und um länger bei den Bildern zu verweilen, dich herauszuziehen von den Bedeutungen, die sich dir gleich erschließen.
Hände halten. Verliere in dieser Dämmerung die Grenzen des Raums und des eigenen Körpers. Eine vibrierende Schwingung zwischen Körpern, die in der Auflösung nachhallt. Um in der Dunkelheit folgen zu können, musst du dich auch dem Zuhören öffnen, wie bei der Durchquerung eines dichten Waldes. Klänge sind wie ein möglicher Führer, um einen Weg zwischen den Zweigen zu sehen.
In dark trees. Berühren. Und verstehen, dass Dunkelheit nur der Weg ist. Ein Übergang zwischen Katastrophe und Wiederherstellung.