Pauline Oliveros – Der lange Weg des Hörens

Pauline Oliveros (1932 – 2016), Musikerin und Komponistin ist durch mehrere ihrer Lebensstationen bekannt geworden. Sie war eine frühe Protagonistin der improvisierten Musik, experimentierte mit elektronischer Musik, arbeitete am richtungsweisenden San Francisco Tape Music Center und war schließlich Mitbegründerin des Deep Listening Institutes, dem sie bis zu ihrem Tod aktiv verbunden war.
Pauline Oliveros lebte ihr Leben lang für das Hören und Zuhören.
Ein Jour fixe zu ihrem Leben mit Musikbeispielen und einer Einführung in das Deep Listening.
Gestaltet von Marcus Beuter.

Jour fixe der Cooperativa Neue Musik
Montag, 4.12., 20 Uhr, Capella hospitalis, Teutoburgerstr. 50, Bielefeld

Vernissage der Klanginstallation subversiv an der Universität Bielefeld

Klanginstallation
subversiv
Bauzaun am ehemaligen Haupteingang der Universität Bielefeld
23.11. bis 20.12. 2017
Eröffnungsveranstaltung der BAUKULTUR an der UNI:
Donnerstag, 23.11. 17.30 Uhr

Zur Eröffnung spielt das Cooperativa Ensemble live und leitet direkt in die Installation über.

Das Cooperativa Ensemble realisiert 2017 an 3 Orten der OWL-Region Klanginstallationen im öffentlichen Raum. Deutlich unterschiedliche Orte werden über mehrere Wochen klanglich subtil verändert, um Passanten zu neuen Erfahrungen auf ihren alltäglichen Wegen zu inspirieren.
Nach Interventionen in einer kleinen Seitenstraße in Halle/Westfalen und oberhalb von und mit Blick auf Lemgo, wird die Installation abschließend am Bauzaun vor dem ehemaligen Haupteingang der Universität Bielefeld, den täglich tausende von Menschen passieren, zu erleben sein.

Die Mitglieder des Cooperativa Ensembles haben nach einer Konzeption von Willem Schulz Materialien für die Installationen eingespielt. Die Komposition für 6 Lautsprecher erstellte Marcus Beuter.
Das Konzept basiert auf unterschiedlichen Assoziationen, wie Düfte, Schwärme, Winde, aber auch Unbekannte Sprachen oder Punkte und Linien sind Themen.
Das Ensemble verfügt über ein breites musikalisches Spektrum: diverse Instrumente, Gesang, Text und Elektronik bringen Klänge verschiedenster Art ein.

DEKADENZ PLUS

Cooperativa Ensemble Bielefeld

Montag, 20.11.2017, 18.30 Uhr
Kunsthalle Bielefeld
Artur-Ladebeck-Straße 5
[Eintritt: 13,- / erm. 6,50,-] VVK: Kunsthalle

Konzert zur Ausstellung „Der böse Expressionismus“

DEKADENZ PLUS

Anke Züllich-Lisken – Sopran, Monochord
Gerd Lisken – Klavier
Willem Schulz – Cello
Marcus Beuter – Fieldrecordings, Live-Elektronik

In Bezug zu der Ausstellung „Der böse Expressionismus“ präsentiert das Cooperativa Ensemble ein Konzert in Quartettbesetzung: das seit 45 Jahren bestehende TRIO DEKADENZ trifft dabei auf die Live-Elektronik von Marcus Beuter. Thematisch geht es – sozial- wie kunstgeschichtlich – immer wieder um die Befreiung von Gewohnheiten, von Zwängen und Tabus. Um die Brisanz eines radikalen subjektiven Weges. Um ein geöffnetes Zusammenwirken. Und die Chance, im Zerfall alter Konstrukte den Nährboden für Neues zu entdecken.
In dem Konzert spiegeln die MusikerInnen die Radikalität der Expressionisten auf verschiedene Weise mit musikalischen Konzepten und Werken der letzten 60 Jahre.

Programm

Freie Improvisation
Heinz Holliger – Elis: 3 Nachtstücke für Klavier (1961)
Marcus Beuter – schmerz (2014)
Improvisation
Anke Züllich-Lisken: Der helle Abgrund (2017)
Willem Schulz – Zyklon (2011)
Karl-Heinz Stockhausen „Aus den sieben Tagen“: Richtige Dauern (1968)
Freie Improvisation

Gefördert durch die Hanns-Bisegger-Stiftung