à la capella

Die Capella hospitalis – ein soziales Konzert

Mit zahlreichen Mitwirkenden, inszeniert von Willem Schulz.

Im Rahmen des Projektes: DAS BIELEFELDER GEFÜHL des Kunstvereines entstand die Idee, die Capella hospitalis mit ihren Facetten insgesamt als Kunstwerk zu inszenieren. Willem Schulz, der schon zahlreiche sparten übergreifende Projekte entwickelt hat, hat den Auftrag bekommen, diese ungewöhnliche künstlerische Integration architektonischer, kultureller und sozialer Aspekte zu leisten. Im Sinne der Beuys´schen „sozialen Plastik“, wird hier – von einem Komponisten entwickelt – ein soziales Konzert entstehen, das es in einer solchen Weise noch nicht gab.

OFFENHEIT und ZUFALL, LIEBE und LEID, TOD und LEBEN

Die Inszenierung à la capella basiert auf den einzelnen „Bausteinen“, die die Capella hospitalis ausmachen. In einem ersten Teil werden die verschiedenen Aktivitäten eine besondere Kulturlandschaft um die Capella herum bilden, in denen das Publikum herumwandeln kann. Der zweite Teil findet im Gebäude statt: simultan in allen Räumen transformieren die über 50 Mitwirkenden ihre gewohnten Tätigkeiten im Rahmen einer inszenierten Konzertperformance neu zu einer Art (sich) bewegendem Gesamtkörper – ein soziales Konzert!

Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten.

Dienstag, 28.04.09, 19.00 Uhr

Capella hospitalis, Teutoburger Str. 50, Bielefeld

die kunst – das leben

Bei den Nachtansichten im Theaterlabor wird unter anderem eine Klanginstallation von mir zu hören sein, die zum 25jährigen Jubiläum im letztem Herbst erstellt worden ist. Die Collage basiert auf Ausschnitten von Projekten im Theaterlabor.

Zu vielen anderen spannenden Aktionen erstmals öffentlich im Theaterlabor Bielefeld am Samstag, den 25.04.09 von 18.00 Uhr bis 1.00 Uhr.

www.theaterlabor.de

chronomania

-eine audio-visuelle Performance über das Aufhalten, Dehnen, Beugen , Beschleunigen und Fließen der Zeit-

…die Zeit ist eine messerscharfe Klinge und seziert die Ewigkeit, jede Minute ein Schnitt, ein Schnitt, um sich zu retten….(Alessandro Baricco : Land aus Glas)

In der persönlichen Auseinandersetzung mit Tempo und Zeit lassen wir in dieser Performance filmische Sequenzen, experimentellen Gesang, Textfragmente , Stimmimprovisationen , weltweit aufgenommene , verfremdete und zu neuen Raumklängen zusammengesetzte O-Töne zu einem surreal – assoziativen Verwirrspiel verschmelzen. Als Licht- und Schattenquelle dienen dabei einzig die Filmprojektionen im Kinosaal des Filmhauses. Im Foyer empfängt den Besucher eine Audio-Videoinstallation.

Klang Marcus Beuter

Gesang / Stimme Beate Kortenkamp

Film / Stimme René Eschengerd

Stimme im Film Anna Bella Heinemann

Kostüme /Ausstattung Dirk Otterstedde

Konzept / Regie Olga-Elena Ost

 

Am Samstag, den 25.4. ab 19.00 Uhr zu jeder vollen Stunde im Filmhaus

August-Bebel-Str. 94

33602 Bielefeld