Vorschau

14. – 19.12. Istanbul mit Performance, Soundwalk, Workshop
bis 20.12. Klanginstallation subversiv, Universität Bielefeld
9.1. Konzert des Cooperativa Ensembles zur MV der CNM
11.02. Werkstattschau zum Thema „UN-VOLL-KOMMEN“, Bielefeld
07.04. Lange Nacht der Neuen Musik, Rudolf-Oetker-Halle Bielefeld

Istanbul

Zusammenarbeit mit der Musikethnologin Nil Basdurak zu ihrem Projekt der sich verändernden Soundscape in Beyoglu, eines sich durch Gentrifizierung im raschen Wandel befindenden Stadtteils Istanbuls.
Zudem Soundwalks und eine Performance bei der Free Music Night von Sevket Akinci.
14. bis 19.12.

Pauline Oliveros – Der lange Weg des Hörens

Pauline Oliveros (1932 – 2016), Musikerin und Komponistin ist durch mehrere ihrer Lebensstationen bekannt geworden. Sie war eine frühe Protagonistin der improvisierten Musik, experimentierte mit elektronischer Musik, arbeitete am richtungsweisenden San Francisco Tape Music Center und war schließlich Mitbegründerin des Deep Listening Institutes, dem sie bis zu ihrem Tod aktiv verbunden war.
Pauline Oliveros lebte ihr Leben lang für das Hören und Zuhören.
Ein Jour fixe zu ihrem Leben mit Musikbeispielen und einer Einführung in das Deep Listening.
Gestaltet von Marcus Beuter.

Jour fixe der Cooperativa Neue Musik
Montag, 4.12., 20 Uhr, Capella hospitalis, Teutoburgerstr. 50, Bielefeld

Vernissage der Klanginstallation subversiv an der Universität Bielefeld

Klanginstallation
subversiv
Bauzaun am ehemaligen Haupteingang der Universität Bielefeld
23.11. bis 20.12. 2017
Eröffnungsveranstaltung der BAUKULTUR an der UNI:
Donnerstag, 23.11. 17.30 Uhr

Zur Eröffnung spielt das Cooperativa Ensemble live und leitet direkt in die Installation über.

Das Cooperativa Ensemble realisiert 2017 an 3 Orten der OWL-Region Klanginstallationen im öffentlichen Raum. Deutlich unterschiedliche Orte werden über mehrere Wochen klanglich subtil verändert, um Passanten zu neuen Erfahrungen auf ihren alltäglichen Wegen zu inspirieren.
Nach Interventionen in einer kleinen Seitenstraße in Halle/Westfalen und oberhalb von und mit Blick auf Lemgo, wird die Installation abschließend am Bauzaun vor dem ehemaligen Haupteingang der Universität Bielefeld, den täglich tausende von Menschen passieren, zu erleben sein.

Die Mitglieder des Cooperativa Ensembles haben nach einer Konzeption von Willem Schulz Materialien für die Installationen eingespielt. Die Komposition für 6 Lautsprecher erstellte Marcus Beuter.
Das Konzept basiert auf unterschiedlichen Assoziationen, wie Düfte, Schwärme, Winde, aber auch Unbekannte Sprachen oder Punkte und Linien sind Themen.
Das Ensemble verfügt über ein breites musikalisches Spektrum: diverse Instrumente, Gesang, Text und Elektronik bringen Klänge verschiedenster Art ein.

DEKADENZ PLUS

Cooperativa Ensemble Bielefeld

Montag, 20.11.2017, 18.30 Uhr
Kunsthalle Bielefeld
Artur-Ladebeck-Straße 5
[Eintritt: 13,- / erm. 6,50,-] VVK: Kunsthalle

Konzert zur Ausstellung „Der böse Expressionismus“

DEKADENZ PLUS

Anke Züllich-Lisken – Sopran, Monochord
Gerd Lisken – Klavier
Willem Schulz – Cello
Marcus Beuter – Fieldrecordings, Live-Elektronik

In Bezug zu der Ausstellung „Der böse Expressionismus“ präsentiert das Cooperativa Ensemble ein Konzert in Quartettbesetzung: das seit 45 Jahren bestehende TRIO DEKADENZ trifft dabei auf die Live-Elektronik von Marcus Beuter. Thematisch geht es – sozial- wie kunstgeschichtlich – immer wieder um die Befreiung von Gewohnheiten, von Zwängen und Tabus. Um die Brisanz eines radikalen subjektiven Weges. Um ein geöffnetes Zusammenwirken. Und die Chance, im Zerfall alter Konstrukte den Nährboden für Neues zu entdecken.
In dem Konzert spiegeln die MusikerInnen die Radikalität der Expressionisten auf verschiedene Weise mit musikalischen Konzepten und Werken der letzten 60 Jahre.

Programm

Freie Improvisation
Heinz Holliger – Elis: 3 Nachtstücke für Klavier (1961)
Marcus Beuter – schmerz (2014)
Improvisation
Anke Züllich-Lisken: Der helle Abgrund (2017)
Willem Schulz – Zyklon (2011)
Karl-Heinz Stockhausen „Aus den sieben Tagen“: Richtige Dauern (1968)
Freie Improvisation

Gefördert durch die Hanns-Bisegger-Stiftung

Vernissage der Klanginstallation subversiv in Lemgo

subversiv
Klanginstallationen im Landschaftspark der Staff-Stiftung
10.9. bis 15.10. 2017
Eröffnung: Sonntag, 10.9. 11.30 Uhr
Ein Projekt der Cooperativa Neue Musik e.V. Bielefeld

Ab Sonntag, den 10.9. um 11.30 Uhr wird die Klanginstallation subversiv im Landschaftspark der Staff-Stiftung in Lemgo zu hören sein.
Zur Eröffnung spielt das Cooperativa Ensemble live und leitet direkt in die Installation über.

Der Landschaftspark, ein Spazierweg, eine Hecke. Klänge wehen durch die Luft, mal kaum hörbar, so dass sie das Ohr an die Hecke locken, dann wieder nehmen sie den ganzen Raum ein.

Das Cooperativa Ensemble realisiert 2017 an 3 Orten der OWL-Region Klanginstallationen im öffentlichen Raum. Deutlich unterschiedliche Orte werden über mehrere Wochen klanglich subtil verändert, um Passanten zu neuen Erfahrungen auf ihren alltäglichen Wegen zu inspirieren.
Nach einer ersten Intervention in einer kleinen Seitenstraße in Halle/Westfalen wird die Installation nun oberhalb von und mit Blick auf Lemgo zu hören sein.
Klanginstallationen bieten die Möglichkeit über einen längeren Zeitraum Orte subtil zu verändern, so dass diese von den Menschen neu wahrgenommen werden können.
Künstlerisch haben sie besondere Qualitäten: Kunst wird öffentlich gemacht und ist jedermann zugänglich. Die Klang-Intervention wird zudem in einem sich ändernden akustischen Umfeld immer wieder anders erlebt: mal regnet es, mal gibt es starken Verkehrslärm, mal ist es still.

Die Mitglieder des Cooperativa Ensembles haben nach einer Konzeption von Willem Schulz Materialien für die Installationen eingespielt. Die Komposition für 6 Lautsprecher erstellte Marcus Beuter.
Das Konzept basiert auf unterschiedlichen Assoziationen, wie Düfte, Schwärme, Winde, aber auch Unbekannte Sprachen oder Punkte und Linien sind Themen.
Das Ensemble verfügt über ein breites musikalisches Spektrum: diverse Instrumente, Gesang, Text und Elektronik bringen Klänge verschiedenster Art ein.

Die Besetzung im Einzelnen:
Edith Murasova – Stimme
Anke Züllich-Lisken – Monochord
Heidemarie Bhatti-Küppers – Text
Reinhold Westerheide – Gitarre
Stefan Kallmer – Klarinette
Willem Schulz – Cello
Gerd Lisken – Klavier
Angelika Höger – Kinetische Klangkunst
Peter Schwieger – Synthesizer, Electronics, Toys
Marcus Beuter – Laptop, Field Recordings

gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, dem LWL, dem Landesverband Lippe, der Staff-Stiftung und der Sparkasse Bielefeld

Workshop und Performance zur Ausstellung blind spot

Zur Ausstellung blind spot im Künstlerhaus Dortmund gebe ich nachmittags einen Zuhören-Workshop.
Abends gibt es im Rahmen der Ausstellung einen „mini-mex“, bei dem ich zusammen mit Anja Erdmann die Performance Raumsucher und Feldaufnahmen präsentiere.

Workshop von 16 bis 18 Uhr, Anmeldung bis 1.9. unter workshop@gegenort.com
Performance um 20 Uhr

Samstag, 2. September, Künstlerhaus Dortmund

Listen: Voices! – Musik 21 Festival

Für das Festival wird ermittelt, wie viele Sprachen in Hannover gesprochen werden, um dann mit dem Projekt » Listen: Voices! « die Schönheiten dieser Sprachen vorzustellen: In Hannover lebende Fremdsprachler werden zu einem Essen (mit internationalen Speisen) in den Pavillon eingeladen. Daraus entsteht eine einzigartige Live-Komposition, bei der bestimmte Klänge für eine Zeit hervorgeholt und musikalisch bearbeitet werden. Nach der Echtzeitkomposition weitet sich die Einladung auf das Publikum aus, an einem Buffet Speisen aus den Ländern zu probieren, deren Sprachen sie gerade gehört haben.

Live-Elektronik: Arsalan Abedian, Joachim Heintz, Farhad Ilaghi Hosseini, Feliz Anne Macahis
Live-Mikrophonierung: Marcus Beuter
Künstlerische Leitung: Matthias Kaul, Joachim Heintz

Kulturzentrum Pavillon Hannover
19. und 20.8.2017 jeweils 13 Uhr