Vorschau

Februar / März Brasilien-Reise, diverse Projekte
22.-24.4. forgotten beim Sound of Memory symposium, Goldsmiths University of London and Whitechapel
11.,14.,16.,17.,25.,26.,30.5. und 3.,4.,5.6. Don Quijote de la Mancha, Wuppertal

} JUST { und freie Improvisation

Am Mittwoch, den 29.3. findet in der Cia Mungunzá in São Paulo ein Abend mit zwei Performances statt.

} JUST {
Hommage à déconstruction

Ein Tanz in Stille.
Zu einer Musik, die nur die Tänzerin hören kann.
Improvisierte Musik inspiriert von den Bewegungen der Tänzerin.
Ein Konzert ohne Bewegungen.
Für einen Tanz, der gerade aufgeführt wurde.

Tanz: Maristela Estrela
Musik: Marcus Beuter
Produktion: Agnes Lundgren und Marcus Beuter

Im Anschluss findet eine freie Improvisation mit den Tänzerinnen von Núcleo Cinematográfico de Dança und Musikern des Labels Al Revés statt.

Die Grenzen zwischen Bewegung und Klang, Körper und Geräusch werden fließend. Der Raum zum Spielplatz. Tänzerinnen mit Kontaktmikrofonen, der Herzschlag des Musikers als Rhythmus, die Wände als Membran.

Tanz: Maristela Estrela, Mariana Sucupira
Musik: Bruno Hiss, Alexandre Marino, Marcus Beuter

In Dark Trees Saida #1

Am Sonntag, den 26.3. findet eine Preview des neuen Stücks In Dark Trees in Espirito Santo do Pinhal, São Paulo statt. Es handelt sich dabei um eine Zusammenarbeit mit der Tanzcompagnie Núcleo Cinematográfico de Dança.

Gehe hinaus. Höre dem Äußeren zu. Du musst in diesen dichten und fast lichtlosen Raum gehen, um gemeinsam schlendern zu können. Und um länger bei den Bildern zu verweilen, dich herauszuziehen von den Bedeutungen, die sich dir gleich erschließen.
Hände halten. Verliere in dieser Dämmerung die Grenzen des Raums und des eigenen Körpers. Eine vibrierende Schwingung zwischen Körpern, die in der Auflösung nachhallt. Um in der Dunkelheit folgen zu können, musst du dich auch dem Zuhören öffnen, wie bei der Durchquerung eines dichten Waldes. Klänge sind wie ein möglicher Führer, um einen Weg zwischen den Zweigen zu sehen.
In dark trees. Berühren. Und verstehen, dass Dunkelheit nur der Weg ist. Ein Übergang zwischen Katastrophe und Wiederherstellung.

concerto a quattro für Globophon

Im Rahmen des Konzerts „AUF – ZU“ wird die 4-Kanal-Komposition concerto a quattro aufgeführt.
Donnerstag, 2. Februar, 19.30 Uhr
Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz, Köln

Kindern eine Stimme geben – Stapelmusik

Im AlarmTheater findet die Veranstaltung OWL Come Together statt. Künstlerinnen und Künstler und Einrichtungen aus der Region OWL haben 2016 jeweils eigene Kunstprojekte durchgeführt. Das AlarmTheater öffnet nun seine Türen und lädt gemeinsam mit den Künstlern und Kooperationspartnern zu Ausstellungen der Projektprozesse und –ergebnisse sowie zum Dialog ein. Die Projekte durchdringen die verschiedensten Wirklichkeiten der Menschen und laden die Besucher ein, einen künstlerischen Blick über den Tellerrand zu wagen.
Hierbei präsentiere ich Kindern eine Stimme geben – Stapelmusik. In einem mehrwöchigen Workshop haben Kinder suchterkrankter Eltern mit Kontaktmikrofonen akustisch ihre Umwelt untersucht. Aus den Aufnahmen und ihren Vorgaben enstand die Komposition Stapelmusik.
AlarmTheater, Gustav-Adolf-Str. 17, Bielefeld, Sonntag 4.12., 18 – 20 Uhr

Klangnetz – Cooperativa Ensemble

Eine musikalische Inszenierung der Altstädter Nicolaikirche

Montag, 14.11. 2016, 20 Uhr

Das 2014 gegründete Cooperativa Ensemble tritt in seinem neuen Projekt musikalisch in Dialog mit dem Kirchenraum der Altstädter Nicolaikirche, ihrer Architektur und Gestaltung, ihrer Stimmung und Akustik, ihrem Wesen und ihren besonderen Möglichkeiten. Kompositionen und Konzepte aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und des 21. Jahrhunderts sowie freie Improvisationen werden in Ensemble- und Solostücken als räumliche Performance inszeniert. Das Publikum sitzt mitten drin.
Jeder Musiker tritt in dem Programm mit einem aktuellen Solowerk auf. Die Musiker spielen im ganzen Raum verteilt, durchkämmen diesen, um sich zu bestimmten Werken immer wieder neu zu formieren. Dabei werden sowohl die akustischen als auch die materiellen Möglichkeiten – wie z.B. die hölzernen Kirchenbänke – ausgelotet.

Im 10-köpfigen Ensemble wirken mit: Edith Murasova – Mezzosopran, Anke Züllich-Lisken -Sopran, Violine, Monochord, Heidemarie Bhatti-Küppers – Text, Reinhold Westerheide -Gitarre, Stefan Kallmer – Klarinette, Willem Schulz – Cello, Gerd Lisken – Klavier, Angelika Höger – Kinetische Klangkunst, Peter Schwieger – Synthesizer, Electronics, Toys, Marcus Beuter – Laptop, fieldrecordings.

Das Konzert wird von der Cooperative Neue Musik veranstaltet und gefördert von der Hanns-Bisegger-Stiftung. Der Eintritt ist auf Spendenbasis.

Schwellenbereiche

Zwischen September und November 2016 finden 5 Raumbespielungen in ausgewählten Kunstvereinen in Ostwestfalen/Lippe durch das Trio Geplante Obsoleszenz statt.
25.09. ARTD Driburg
06.10. Kunstverein Kreis Gütersloh
30.10. Städtische Galerie Eichenmüllerhaus
07.11. Jour fixe zum Projekt, Capella hospiltalis
17.11. Kunstverein Oerlinghausen
24.11. Kunstverein Bielefeld
Weitere Angaben unter www.geplante-obsoleszenz.eu
gefördert durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen

Der Gesang wilder Rosen im Hof

Der Auftakt des Kulturherbstes findet in diesem Jahr im Hinterhof-Salon der Wilden Rose am Donnerstag, dem 8. September um 20 Uhr statt.
Zwischen Performance, Geräuschmusik und öffentlich gemachtem Experiment bewegen sich die Auftritte des Klangkunsttrios Geplante Obsoleszenz.
Gemeinsam gehen sie auf akustische Entdeckungsreise, erkunden Räume, Materialien und Themengebiete. Experimentierfreude und Spontanität stehen dabei im Vordergrund.

Treppengeländer, Stufen, der Kies auf dem Weg zum Haus, Risse in den Wänden, das Laub auf dem Platz: die direkt vor Ort gefundenen Dinge sind es, die dem Trio „Geplante Obsoleszenz“ als Instrumentarium dienen. An diesem Abend wird der Hof des Kulturzentrums Wilde Rose zum experimentellen Spielplatz der drei Klangkünstler.

Dabei werden auch gerne Hilfsmittel wie etwa eine Bürste oder ein Geigenbogen benutzt, um die Möglichkeiten der Klangerzeugung weiter auszureizen.
Die gefundenen Klänge werden unmittelbar verstärkt. Sie werden seziert, wiederholt und teilweise mit Effekten bearbeitet. Ihre Eigenheiten werden analysiert und besondere Merkmale herausgestellt.
Das Publikum wird zu Beobachtern dieses Experiments und kann visuelle Eindrücke mit einem ungewöhnlichen Hörerlebnis verknüpfen.

Geplante Obsoleszenz: Das Trio Beuter, Höger und Schwieger arbeitet seit 2009 zusammen und beschäftigt sich mit elektroakustischen Klangprojekten. Alle drei Mitwirkenden haben verschiedene künstlerische Herangehensweisen, die sich in ihrem gemeinsamen Projekt zu einem lebendigen Dialog bündeln. Infos zu aktuellen Projekten unter: www.geplante-obsoleszenz.eu