Vorschau

2.2.17 concerto a quattro für Globophone, Köln
Februar / März Brasilien-Reise, diverse Projekte (tba)
11.,14.,16.,17.,25.,26.,30.5. und 3.,4.,5.6. Don Quijote de la Mancha, Wuppertal

concerto a quattro für Globophon

Im Rahmen des Konzerts „AUF – ZU“ wird die 4-Kanal-Komposition concerto a quattro aufgeführt.
Donnerstag, 2. Februar, 19.30 Uhr
Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz, Köln

Kindern eine Stimme geben – Stapelmusik

Im AlarmTheater findet die Veranstaltung OWL Come Together statt. Künstlerinnen und Künstler und Einrichtungen aus der Region OWL haben 2016 jeweils eigene Kunstprojekte durchgeführt. Das AlarmTheater öffnet nun seine Türen und lädt gemeinsam mit den Künstlern und Kooperationspartnern zu Ausstellungen der Projektprozesse und –ergebnisse sowie zum Dialog ein. Die Projekte durchdringen die verschiedensten Wirklichkeiten der Menschen und laden die Besucher ein, einen künstlerischen Blick über den Tellerrand zu wagen.
Hierbei präsentiere ich Kindern eine Stimme geben – Stapelmusik. In einem mehrwöchigen Workshop haben Kinder suchterkrankter Eltern mit Kontaktmikrofonen akustisch ihre Umwelt untersucht. Aus den Aufnahmen und ihren Vorgaben enstand die Komposition Stapelmusik.
AlarmTheater, Gustav-Adolf-Str. 17, Bielefeld, Sonntag 4.12., 18 – 20 Uhr

Klangnetz – Cooperativa Ensemble

Eine musikalische Inszenierung der Altstädter Nicolaikirche

Montag, 14.11. 2016, 20 Uhr

Das 2014 gegründete Cooperativa Ensemble tritt in seinem neuen Projekt musikalisch in Dialog mit dem Kirchenraum der Altstädter Nicolaikirche, ihrer Architektur und Gestaltung, ihrer Stimmung und Akustik, ihrem Wesen und ihren besonderen Möglichkeiten. Kompositionen und Konzepte aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und des 21. Jahrhunderts sowie freie Improvisationen werden in Ensemble- und Solostücken als räumliche Performance inszeniert. Das Publikum sitzt mitten drin.
Jeder Musiker tritt in dem Programm mit einem aktuellen Solowerk auf. Die Musiker spielen im ganzen Raum verteilt, durchkämmen diesen, um sich zu bestimmten Werken immer wieder neu zu formieren. Dabei werden sowohl die akustischen als auch die materiellen Möglichkeiten – wie z.B. die hölzernen Kirchenbänke – ausgelotet.

Im 10-köpfigen Ensemble wirken mit: Edith Murasova – Mezzosopran, Anke Züllich-Lisken -Sopran, Violine, Monochord, Heidemarie Bhatti-Küppers – Text, Reinhold Westerheide -Gitarre, Stefan Kallmer – Klarinette, Willem Schulz – Cello, Gerd Lisken – Klavier, Angelika Höger – Kinetische Klangkunst, Peter Schwieger – Synthesizer, Electronics, Toys, Marcus Beuter – Laptop, fieldrecordings.

Das Konzert wird von der Cooperative Neue Musik veranstaltet und gefördert von der Hanns-Bisegger-Stiftung. Der Eintritt ist auf Spendenbasis.

Schwellenbereiche

Zwischen September und November 2016 finden 5 Raumbespielungen in ausgewählten Kunstvereinen in Ostwestfalen/Lippe durch das Trio Geplante Obsoleszenz statt.
25.09. ARTD Driburg
06.10. Kunstverein Kreis Gütersloh
30.10. Städtische Galerie Eichenmüllerhaus
07.11. Jour fixe zum Projekt, Capella hospiltalis
17.11. Kunstverein Oerlinghausen
24.11. Kunstverein Bielefeld
Weitere Angaben unter www.geplante-obsoleszenz.eu
gefördert durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen

Der Gesang wilder Rosen im Hof

Der Auftakt des Kulturherbstes findet in diesem Jahr im Hinterhof-Salon der Wilden Rose am Donnerstag, dem 8. September um 20 Uhr statt.
Zwischen Performance, Geräuschmusik und öffentlich gemachtem Experiment bewegen sich die Auftritte des Klangkunsttrios Geplante Obsoleszenz.
Gemeinsam gehen sie auf akustische Entdeckungsreise, erkunden Räume, Materialien und Themengebiete. Experimentierfreude und Spontanität stehen dabei im Vordergrund.

Treppengeländer, Stufen, der Kies auf dem Weg zum Haus, Risse in den Wänden, das Laub auf dem Platz: die direkt vor Ort gefundenen Dinge sind es, die dem Trio „Geplante Obsoleszenz“ als Instrumentarium dienen. An diesem Abend wird der Hof des Kulturzentrums Wilde Rose zum experimentellen Spielplatz der drei Klangkünstler.

Dabei werden auch gerne Hilfsmittel wie etwa eine Bürste oder ein Geigenbogen benutzt, um die Möglichkeiten der Klangerzeugung weiter auszureizen.
Die gefundenen Klänge werden unmittelbar verstärkt. Sie werden seziert, wiederholt und teilweise mit Effekten bearbeitet. Ihre Eigenheiten werden analysiert und besondere Merkmale herausgestellt.
Das Publikum wird zu Beobachtern dieses Experiments und kann visuelle Eindrücke mit einem ungewöhnlichen Hörerlebnis verknüpfen.

Geplante Obsoleszenz: Das Trio Beuter, Höger und Schwieger arbeitet seit 2009 zusammen und beschäftigt sich mit elektroakustischen Klangprojekten. Alle drei Mitwirkenden haben verschiedene künstlerische Herangehensweisen, die sich in ihrem gemeinsamen Projekt zu einem lebendigen Dialog bündeln. Infos zu aktuellen Projekten unter: www.geplante-obsoleszenz.eu

Kindern eine Stimme geben

Kindern eine Stimme geben ist ein Workshop für Kinder im Alter zwischen 6 und 11 Jahren, in dem sie ihre Umgebung erkunden und verschiedene Materialien zum Klingen bringen. Diese Experimente werden aufgezeichnet und die Kinder in die Bearbeitung von Klängen und Geräuschen am Computer eingeführt. Zusammen mit ihnen wird ein Musikstück entwickelt.
Kindern eine Stimme geben ist Teil des vom AlarmTheater in die Welt gerufenen Projekts Eigentlich geht es darum.
Der Workshop findet ab dem 24.08. in der Diakonie Herford statt, die das Projekt tatkräftig unterstützt. Am 25.10. findet eine interne Abschlussveranstaltung mit den beteiligten Kindern und deren Angehörigen statt.
Am Sonntag, den 4.12. findet eine Präsentation aller beteiligten Projekte im AlarmTheater statt.

Unterstützt und gefördert durch:
Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen
Fonds Soziokultur
AlarmTheater
Diakonie Herford
Glücksspirale

Soundwalk

Jour Fixe der Cooperativa Neue Musik: Soundwalk
Ein Klangspaziergang mit Angelika Höger und Marcus Beuter

Selten hören wir die uns umgebenden Geräusche als Musik. Soundwalks – geführte Spaziergänge zum Zuhören öffnen die Ohren für das, was wir im Alltag oft ausblenden.
Wie klingt ein Teil Bielefelds an einem Montagabend? Was hören wir, wenn wir schweigend in einer Gruppe durch die Straßen gehen? Gibt es versteckte Klänge zu entdecken? Gewöhnliche, die neu klingen?

Der Klangspaziergang startet am Montag, dem 4. Juli um 20 Uhr an der Capella Hospitalis und endet dort gegen 22 Uhr. Bitte erscheinen Sie dem Wetter gemäß gekleidet.
Die Teilnahme am Soundwalk ist frei, um Spenden wird gebeten.

Prozess und freie Improvisation

Im Rahmen der Ausstellung »Inter_Visionen« findet eine gemeinsame Aktion von Kristian Niemann, Michel M. und Marcus Beuter in den Räumen der Galerie Münsterland statt.

Eine freie Improvisation folgt dem Moment, dem Augenblick. Und ist demnach auch nicht vorhersehbar. Dem Titel der Ausstellung folgend, werden die Künstler einen Schwerpunkt legen auf das gemeinsame Begegnen in den verschiedenen Kunstformen, die sich auf »das spezifische Abenteuer der Kunst, etwas zu sagen, das man, bevor man’s gesagt hat, keineswegs schon wusste« (Albecht Fabri) auf ihre je eigene Art einlassen.
Freitag, 17.6., von 18 bis 20 Uhr
Galerie Münsterland
Der Eintritt ist frei.